Endlich "nur erkältet", der Anfang freier Atemwege?
Teilen
Sein Zimmer ist voller gebrauchter Taschentücher, das Nasenspray steht auf dem Nachttisch und er hustet kräftig. Und doch, es klingt verrückt, aber ich bin glücklich. Mein Sohn ist erkältet, aber dieses Mal schlägt es ihm nicht auf die Lunge!
Als Elternteil eines Kindes mit empfindlichen Atemwegen werden Sie das Muster erkennen lernen. Es beginnt mit einer laufenden Nase, aber die Unsicherheit, dass es anschließend auf die Lunge schlägt, ist sofort da. In den letzten Jahren war das nämlich die Norm. Ob Januar oder Hochsommer, jede Erkältung endete in Atemnot, viel Husten und einem erschöpften Kind, das mindestens eine Woche lang nichts wert ist und nicht zur Schule gehen oder mit Freunden spielen kann.
Er ist inzwischen zwölf Jahre alt. Jedes Jahr hofft man auf die lang ersehnte Besserung, aber bis vor kurzem schien das Muster unzerbrechlich.
Diesmal ist er erkältet und hustet dicken gelben Schleim ab. Ja, die Taschentücher fliegen nur so. Aber der große Unterschied ist: Seine Lungen bleiben ruhig! Wo er normalerweise lustlos auf der Couch liegen würde, hat er jetzt Energie. Er ist 'einfach' erkältet, genau wie jedes andere Kind. Keine Atemnot, kein tiefer, festsitzender Husten, sondern ein Körper, der die Erkältung selbst in den oberen Atemwegen zu lösen scheint.
Ich frage mich: Was ist diesmal anders? Ist er endlich darüber hinweggewachsen?
Wir sind ständig damit beschäftigt, was wir noch tun können. Wir haben für eine optimale Schlafumgebung und Prävention gesorgt. In seinem Zimmer steht ein leistungsstarker Luftreiniger, der die Luft von Pollen und Feinstaub freihält. Zudem ist sein gesamtes Bett mit allergiefreier Bettwäsche ausgestattet. Die Vorstellung, dass er nachts in einer sauberen, reizfreien Umgebung schläft, gibt seinen Atemwegen die Ruhe, die sie brauchen, um tagsüber gegen Viren zu kämpfen.
Auch der Vernebler wurde diese Woche aus dem Schrank geholt, aber diesmal rein vorsorglich und zur Unterstützung.
Ich weiß nicht, ob dies der Wendepunkt ist, aber ich bin froh (mein Sohn noch mehr). Es gibt Hoffnung, dass die richtige Kombination aus natürlicher Unterstützung, einer reizfreien Umgebung und Zeit den Weg für ein Leben ohne Atemnot ebnet.
Frei atmen, voll leben.